Diese und weitere Minol-Statistiken als 2-seitiges Informationsblatt
Aus den Wärme- und Nebenkostenabrechnungen, die Minol jährlich für mehr als 135.000 Gebäude erstellt, lässt sich die Entwicklung des durchschnittlichen Energieverbrauchs für Heizung und Warmwasser in zentralbeheizten Gebäuden statistisch sehr gut ermitteln. Die folgenden Statistiken zeigen die aktuellsten verfügbaren Werte für den durchschnittlichen Brennstoffverbrauch bei ölbefeuerten Heizanlagen sowie die Ölpreisentwicklung der vergangenen Monate.
Wieviel Heizöl brauchen vergleichbare Gebäude? Ist der Verbrauch meines Hauses normal, unterdurchschnittlich oder womöglich zu hoch? Sehen Sie hier, welcher Durchschnittsverbrauch sich im vergangenen Jahr aus dem gesamten bundesweiten Minol-Abrechnungsbesstand ergeben hat. Es ist jedoch zu beachten, dass es sich hier um Durchschnittswerte handelt, die im Einzelfall auch erheblich unter- bzw. überschritten werden können.
Der Heizölverbrauch ist das eine, die daraus entstehenden Kosten etwas ganz anderes. In dieser Statistik können Sie sehen, welche Kosten für die Beheizung und Warmwassererwärmung pro Quadratmeter Wohnfläche sich im vergangenen Jahr ergaben. Die ausgewiesenen Quadratmeterpreise enthalten auch die Heiznebenkosten, sind also Komplettpreise.
Mehr zu den Folgen der aktuellen Energiesituation ...
Der politisch geforderte Energieverbrauch sinkt für Neubauten seit Jahren. Je älter das Gebäude ist, desto höher ist der grundsätzliche Wärmebedarf. Die aktuellen energetischen Bauvorschriften sehen vor, dass Neubauten für die Raumerwärmung heute nur noch rund 100 Kilowattstunden, das entspricht etwa 10 Litern Heizöl, pro Quadratmeter und Jahr verbrauchen dürfen.
Die Energiepreise sind in den vergangenen Jahres drastisch gestiegen, nicht nur für Heizöl, sondern für jede Art der Energieversorgung. Hohe Energiepreise führen zwangsläufig auch zu teuren Heizkostenabrechnungen, die weder der Gebäudeeigentümer, noch das Messdienstunternehmen zu verantworten haben.
Wie teuer die Heizkostenabrechnung wird, hängt auch davon ab, wo man wohnt. Die Jahresdurchschnittstemperaturen verschiedener Regionen in Deutschland unterscheiden sich stark voneinander. Am günstigsten ist die Heizkostenabrechnung bei einem Wohnort in der oberrheinischen Tiefebene. Teurer wird es in den Hochlagen der Mittelgebirge, aber auch in Norddeutschland.
(pe)