Heute in einer wesentlich verfeinerten und präziseren Form
Heizkostenverteiler nach dem Verdunstungsprinzip wurden zum erstem Mal in den 30er Jahren in Deutschland und Dänemark entwickelt. Über die Jahrzehnte hat sich das relativ einfache Funktionsprinzip erhalten, allerdings heute in einer wesentlich verfeinerten und präziseren Form, als das früher üblich war. Sicher ist eine Erfassung mit elektronischen Heizkostenverteilern heute eine technisch anspruchsvollere Alternative zu diesem Gerätetyp. Trotzdem haben Verdunstergeräte immer noch ihre Berechtigung, wenn es darum geht, kostengünstig und hinreichend genau nach Verbrauch abzurechnen.
Der Minotherm II gewährleistet trotz der scheinbar einfachen Funktionsweise eines Heizkostenverteilers nach dem Verdunstungsprinzip eine präzise Verbrauchserfassung. Bei der Fertigung aller Geräte-Einzelkomponenten wird höchste Material- und Fertigungsqualität als Maßstab angesetzt. Der Minotherm II ist ein moderner und preisgünstiger Heizkostenverteiler, der in den meisten Heizanlagen eingesetzt werden kann.
- Aluminiumrückenteil mit höchster Wärmeleitfähigkeit
- Gehäusedeckel aus schlagfestem Kunststoff
- Messampulle mit spezieller Verdunstungsflüssigkeit
- Manipulationssichere Plombe
- Sicherung der Vorjahresampulle
Die Funktionsweise
Das am Heizkörper fest montierte Aluminiumrückenteil überträgt die Wärme des Heizkörpers auf die Messampulle im Heizkostenverteiler. Die in der Ampulle vorhandene Messflüssigkeit wird dabei erwärmt. In Abhängigkeit von Dauer und Höhe der Temperatureinwirkung verdunstet ein Teil der Flüssigkeit. Am Ende der Abrechnungsperiode kann der Stand des Flüssigkeitsspiegels an der Einheitsdoppelskala eindeutig abgelesen werden. Der Ablesewert bildet die Basis für die verbrauchsabhängige Abrechnung der Heizkosten durch den Minol Messtechnik Abrechnungsservice. Durch die im Gerät verbleibende Vorjahresampulle werden die Ablesewerte für eine spätere Überprüfung gesichert.